Wissenschaftliche Studien

Verminderung von Kariesneubildung

Effekt von Hydroxylapatit-Zahncreme auf die Karies­bildung bei Schulkindern
(ApaCare Remineralisierende Zahncreme)

Studiendesign:

Randomisierte Untersuchung von 181 Kinder (92 Jungen, 89 Mädchen) an verschiedenen japanischen Schulen über einen Zeitraum von 3 Jahren. Jeweils nach dem Mittagessen haben die Kinder ihre Zähne nach Anleitung unter Aufsicht mit einer hydroxylapatithaltigen (5%) Zahnpasta bzw. als Kontrolle mit einer analogen Zahnpasta ohne Hydroxylapatit gereinigt. Jährlich wurden die DMFT Indizes an allen durchgebrochenen Zähnen und die Kariesinzidenz an den zum Beginn der Studie gesunden und während der Studie neu durchgebrochenen Zähnen (New-DMFT rate) erhoben.

Ergebnis:

  • Die DMFT Indizes (Mittelwerte) der Apatitgruppe waren signifikant geringer als die der Kontrolle ohne Apatit
  • Die Kariesinzidenz (New-DMFT rate) der Apatitgruppe war signifikant geringer als die der Kontrolle ohne Apatit

Ref.: Kani T, Kani M, Isozaki A, Shintani H, Ohashi T, Tokumoto T:
Effect to apatite-containing dentifrices on dental caries in school children.
I Dent Health 39, 104–109 (1989).

Studie DiagamStudie LegendeStudie Diagam

Karies-Inzidenz (New-DMFT rate)

  1. Betreffend alle zu Studienbeginn gesunden Zähne
  2. Betreffend alle während dem Studienverlauf neu durchgebrochenen Zähne

Versiegelung von Zahnoberflächen

Hydroxylapatit versiegelt gebleichten Zahnschmelz
(ApaCare & Repair Zahnreparatur-Gel)

Studiendesign:

Gereinigte Zahnschmelzproben frisch extrahierter Zähne wurden bis auf ein Testfenster mit Nagellack abgedeckt und anschließend im Bereich des Testfensters mit 35% Wasserstoffperoxid-Bleichpaste behandelt. Ein Teil der Proben wurde nach dem Bleichen mit einer hydroxylapatithaltigen Suspension unter manueller Politur mit einem Zahnreinigungskelch für 20 Sekunden nachbehandelt. Im Anschluss wurde die Maske entfernt und die Oberflächen im Vergleich zum unbehandelten Schmelz rasterelektronenmikroskopisch bzw. auf Farbstoffpenetration analysiert.

Ergebnis:

  • Die »gesunden« Schmelzproben zeigten Abrasionsspuren von der Zahnreinigung.
  • Die gebleichten Oberflächen waren rauer als die unbehandelten Schmelz­oberflächen.
  • Die mittels Hydroxylapatit-Suspension nachbehandelten, gebleichten Schmelzoberflächen waren glatter als die ohne Nachbehandlung.
  • Die gebleichten und die mittels Hydroxylapatit-Suspension nachbehandelten gebleichten Oberflächen zeigten im Gegensatz zu den unbehandelten Proben Farbstoffpenetrationen in die Oberflächenrandzone, die jedoch bei den mit Hydroxylapatit nachbehandelten Proben wesentlich weniger in die Tiefe ausgeprägt waren.

Ref.: Kawamata H, Nishio M, Fujita K, Ishizaki T, Hayman R, Ikemi T:
Posterpresentation 82nd General Session & Exhibition of the IADR / March 2004.

Reparatur beginnender Karies (Remineralisation)

Hemmung der Kariesbildung durch synthetisches Nano-Hydroxylapatit
(ApaCare & Repair Zahnreparatur-Gel, ApaCare Liquid)

Studiendesign:

Demineralisierte Zähne wurden in Suspensionen von nadelförmigem und sphärischem Nano-Hydroxylapatit getaucht und die Zunahme der Härte (Vickershärte) wurde gemessen gegen physiologische Kochsalzlösung,
Fluoridlösung und gegen eine Suspension von kristallinem Hydroxylapatit.

Ergebnis:

Nano-Hydroxylapatit führt zu starker Remineralisation von angegriffenem Zahnschmelz.

Ref.: Kuilong L, Xiangcai M, Jiuxing Z, Xingyi L, Xingyi L, Meiling Z:
Inhibitory Effect of Synthetic Nano-Hydroxyapatite on Dental Caries.
Key Engineering Materials 336–338, 1538–1541 (2007).


Hydroxylapatit-Suspensionen beschleunigen die Remineralisation
(ApaCare & Repair Zahnreparatur-Gel)

Studiendesign:

Lichtmikroskopische (polarized light microscopy), rasterelektronenmikroskopische, röntgenologische (contact micro radiography) sowie Mikrosonden-Untersuchungen von artifiziell erzeugten Kariesläsionen an Schmelzproben vor bzw. nach Behandlung mit künstlichem Speichel und einer Hydroxylapatit-Suspension.

Ergebnis:

Die Remineralisation der Schmelzkariesoberfläche (A) und der suboberflächlichen Randbereiche (B) wird durch Applikation einer wässrigen Suspension an Hydroxylapatit beschleunigt.

Ref.: Okashi T, Kani T, Isozaki A, Nishida A, Shintani H, Tokumoto T, Ishizu E, Kuwahara Y, Kani, M:
Remineralization of artificial caries lesions by Hydroxy­apatite.
I Dent Health 41, 214–223 (1991).

Rasterelektronenmikroskopische Analyse der unter­suchten Schmelzproben

  1. Unbehandelte Schmelzoberfläche
  2. Zustand nach Erzeugung einer artifiziellen Schmelzkaries
  3. Zustand nach Remineralisation in künstlichem Speichel
  4. Zustand nach Remineralisation mit Hydroxylapatit-Suspension

Kombinationseffekte von Nano-Hydroxylapatit und Natriumfluorid auf die Remineralisation von Kariesläsionen
(ApaCare Remineralisierende Zahncreme)

Studiendesign:

Es ist bekannt, dass Fluoride in Mundwässern die Mineralisation der Zahnsubstanz deutlich beschleunigen können. Nano-Hydroxylapatit dagegen wirkt direkt auf die Zahnsubstanz und führt zu einer Zunahme der Mineralstoffaufnahme. Ziel dieser Studie ist es festzustellen, inwieweit die Mineralisationseffekte vergleichbar sind und ob eine Kombination von Fluorid und Hydroxylapatit zu einem zusätzlichen Effekt führen kann.

Ergebnis:

Sowohl Fluoride (kombiniert mit Speichel) als auch Nano-Hydroxylapatit (auch ohne Speichel) führen zu einer messbaren Erhöhung der Oberflächenhärte und damit zu einer Remineralisation. Die Kombination von Fluorid mit Nano-Hydroxylapatit führt zu einer deutlichen, synergistischen Zunahme der Mineralstoffaufnahme.

Ref.: Kim MY, Kwon HK, Choi CH, Kim BI:
Combined Effects of Nano-hydroxyapatite and NaF on Remineralisation of Early Caries Lesions.
Key Engineering Materials 330–332, 1347–1350 (2007).


Values are reported as the Mean ± Standard deviation. D.W.=Distilled Water. Concentrations of all NaF are 0.05%.
a, b, c, d The same letter indicates no significant difference at a=0.05 according to the Duncan’s studentized range test.

Verzögerte Zahnbelagsbildung und glattere Oberflächen

Neuer schmelzaufbauender Wirkstoff für die Anwendung nach professioneller Zahnreinigung
(ApaCare Professional, ApaCare Professional home)

Studiendesign:

Unter standardisierten Bedingungen planpolierte Schmelzproben (Ra=10nm) frisch extrahierter Zähne (Kontrolle) wurden mit 3 Polierpasten mit aufsteigenden RDA-Werten (120/170/250) poliert und anschließend mit einer hydroxylapatithaltigen Suspension (Zahnpflegepaste) behandelt.
Es erfolgte eine rasterelektronenmikroskopische Oberflächenuntersuchung bzgl. Besiedelung mit Streptokokkus mutans Bakterien.

Ergebnis:

  • Die Rauheit der polierten Proben stieg korreliert zum RDA-Wert der Polierpaste.
  • Durch Nachbehandlung mit der Hydroxylapatit-Suspension konnten die Rauheitswerte in allen Fällen auf das Niveau des Ausgangszustandes vor Behandlung mit der Polierpaste (Kontrolle) reduziert werden.
  • Nach Behandlung mit den Polierpasten stieg die Besiedelung mit SM-Keimen signifikant, konnte jedoch nach Applikation der Hydroxylapatit-Suspension signifikant auf das Niveau der Kontrolle reduziert werden.

Ref.: Nishio M, Kawamata H, Fujita K, Ishizaki T, Hayman R, Ikemi T:
A new enamel restoring agent for use after PMTC.
Posterpresentation 82nd General Session & Exhibition of the IADR/March 2004.

Mittlere Oberflächenrauheit (Ra) von Schmelzproben nach manueller Politur mit Polierpasten verschiedener RDA-Werte (PMTC) und nach anschließender Behandlung mit einer Hydroxylapatit-Suspension (PRTC-SF).

 

Besiedelung mit S. mutans Bakterien von Schmelzproben nach manueller Politur mit Polierpasten verschiedener RDA-Werte (PMTC) und nach anschließender Behandlung mit einer Hydroxylapatit-Suspension (PRTC-SF).

 

Zahnaufhellung und Glanzerhöhung

Polier- und Weißmachereigenschaften von Hydroxylapatit-Zahncreme
(ApaCare Remineralisierende Zahncreme, ApaCare & Repair Zahnreparatur-Gel)

Studiendesign 1 – Wechselwirkungen mit Poliereigenschaft:

Die Untersuchung erfolgte anhand von künstlichen Zähnen, die mit Zahnpasten unterschiedlichen Hydroxylapatit-Gehalts (15%, 3% und 0%) und mit speziell angefertigten Pasten (Hydroxylapatitanteil 20% bzw. 60%) behandelt wurden. Die Materialien wurden jeweils in gleicher Menge mit Wasser vermischt und in 15-minütigen Intervallen für einen Zeitraum von 5 Stunden auf die künstlichen Zähne aufgetragen. Die Abrasivität ergab sich im Anschluss aus dem Gewichtsverlust der künstlichen Zähne, der Zahnschmelzdichte und der Größe der polierten Fläche.

Studiendesign 2 – Auswirkung auf Glanz und Farbe der Zähne:

Untersucht wurden 12 Probanden im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, die noch nie Zahnpasten mit Hydroxylapatit verwendet hatten. Für den Zeitraum von zwei Wochen reinigten sich die Teilnehmer die Zähne zweimal täglich mit einer Zahnpaste ohne Hydroxylapatit. Zuvor und im Anschluss erfolgte jeweils die Einstufung der Zahnfarbe und des Glanzes. Für den weiteren Verlauf der Studie wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Zur Zahnreinigung verwendete die erste Gruppe zweimal täglich eine Zahnpaste mit einem 15%igen und die zweite mit einem 3%igen Anteil an Hydroxylapatit. Nach einem Zeitraum von zwei und vier Wochen sowie nach sechs Monaten wurde die Entwicklung der Zahnfarbe und des Glanzes festgehalten.

Ergebnis:

  • Eine Variation des Anteils an Hydroxylapatit in der Zahnpflegepaste beeinträchtigt die Poliereigenschaft nicht.
  • Zahnpflegepasten mit Hydroxylapatit führten zu einem erhöhten Glanz und einer Aufhellung der Zähne; dieser Effekt korreliert positiv mit der Konzentration an Hydroxylapatit.
  • Eine Wechselwirkung zwischen Polier- und Aufhellungseigenschaften bei Zahnpflegepasten mit Hydroxylapatit konnte nicht festgestellt werden.

Ref.: Niwa M, Sato T, Li W, Aoki H:
Polishing and Whitening Properties of Tooth­paste,
J Mater Sci, Mater Med 12, 277–81 (2001).

Entwicklung von Glanz und Farbe der Zähne in Abhängigkeit von Hydroxylapatit-Anteil und der Anwendungsdauer.

 

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